Glenn Brown, Rembrandt van Rijn

Wilde zer­ris­sene Züge, jäh aus der Fin­ster­nis brechend, als bekäme die Nacht hier plöt­zlich sel­ber ein Gesicht.

[Peter Hille, zitiert in Fritz Droop: Pro­log für Hilles „Aus dem Heilig­tum der Schönheit“]

Glenn Brown: Layered portrait (After Lucian Freud) 8

Glenn Brown: „Lay­ered por­trait (After Lucian Freud) 8“

Glenn Brown: Layered portrait (After Lucian Freud) 7

Glenn Brown: „Lay­ered por­trait (After Lucian Freud) 7“

Glenn Brown: Layered portrait (After Lucian Freud) 9

Glenn Brown: „Lay­ered por­trait (After Lucian Freud) 9“

Glenn Brown: Layered portrait (After Rembrandt) 7

Glenn Brown: „Lay­ered por­trait (After Rem­brandt) 7“

Glenn Brown schichtet mith­ilfe des Com­put­ers bis zu fün­fzehn ver­schiedene Por­traits – Radierun­gen und Zeich­nun­gen – eines anderen Kün­stlers übere­inan­der und manip­uliert sie solange, bis ein syn­thetis­ches, ein neues Werk entsteht. Dieses wird dann gedruckt und kehrt somit zu seiner ursprünglichen, papier­nen Grund­lage zurück.

Obiges Zitat nimmt Bezug auf einen Ausspruch Hebbels, als er vor einem Rem­brandt stand:

Wilde, riesige Züge, her­vor aus der Fin­sterniß brechend,
Als bekäme die Nacht plöt­zlich hier selbst ein Gesicht.

[aus Friedrich Hebbel: „Gedichte“ (let­zter Band)]

Rembrandt van Rijn: Selbstportrait

Rem­brandt van Rijn: Selb­st­por­trait (1628)

art Mag­a­zin: Ein kreativer Dieb
Pres­se­text: Glenn Brown im Lud­wig­su­seum Budapest

 
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